Katness
und Peeta haben die "Hunger Games" in Panem zwar gewonnen,
doch durch ihre Weigerung, auch den letzten Gegner auszuschalten,
haben sie sich einen großen Feind gemacht: die Regierung.
Und Präsident Snow macht ihr deutlich, dass sie nun das "Spiel"
mitspielen muss, will sie ihre Familie und ihre Freunde vor deren
Repressalien schützen. Gleichzeitig erfährt Kat, dass
die Unruhen in einigen der Distrikten zunehmen - und wider ihren
Willen findet sie sich als Gallionsfigur dieser Aufstände gegen
die Hauptstadt wieder ...
Kat tut alles, um ihre Freunde zu schützen - sie ist sogar bereit, eine Ehe mit Peeta einzugehen -, doch ihre Feinde scheinen ihr immer einen Schritt voraus zu sein, und schließlich hält das Grauen auch in ihrem eigenen Distrikt Einzug. Und am Ende findet sie sich mit ihrem neuen Verlobten an dem Ort wieder, vor dem sie sich doch sicher geglaubt hatte: der Arena.
Während ich mich bei "The Hunger Games" (Band 1 der Reihe) noch an "Battle Royale" erinnert fühlte, gelingt es Suzanne Collins in diesem zweiten Band der Serie, endlich ein eigenes Profil zu entwickeln. Fast jedes Kapitel endet mit einem Paukenschlag, was es dem Leser beinahe unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin verleiht ihren Figuren (am deutlichsten wohl Kat) und auch dem (politischen) System von Panem mehr Tiefe, sodass man einfach mitfiebern muss. Auch die Storyline selbst bietet unerwartete Wendungen, und endlich hat man es mit einer richtigen Utopie für Teens zu tun.
Fazit: Empfehlenswert! Aber unverzeihlich, dass man jetzt ein ganzes Jahr auf eine Fortsetzung warten muss.