
Die Kellnerin Sookie Stackhouse (bekannt aus "Vorübergehend
tot") hat eine Pechsträhne: Zuerst wird einer ihrer
Kollegen ermordet und im Wagen des örtlichen Polizisten tot
aufgefunden - und es gibt keinerlei Hinweise auf den Täter.
Kurz darauf steht sie einer weiblichen Bestie gegenüber, die
ihr mit giftigen Krallen schmerzhafte Wunden zufügt und ihr
eine Botschaft für den Anführer des örtlichen Vampirclans
mitgibt. Dann: Auftritt der Vampire, die ihr nicht ganz uneigennützig
das Gift aus den Adern saugen, denn sie wollen sich ihrer Gabe bedienen,
und da Bill nicht stark oder alt genug ist, muß er einwilligen.
... und das ist erst der Anfang, denn der Anführer der Vampire - Eric, der auch ein Auge auf Sookie geworfen hat, die ihn wiederum auch anziehend findet - schickt die Kellnerin nach Dallas, wo sie schon am Flughafen attackiert wird. Der örtliche Vampirclan hat Schwierigkeiten mit einer "Kirche", die sich die Ermordung der Blutsauger auf ihre Fahnen geschrieben hat. Sookie soll ihm mit ihrer Gabe helfen, einen Verräter in den eigenen Reihen zu stellen - und etwas gegen die Kämpfer Gottes zu unternehmen.
"Untot in Dallas" ist bei "Feder & Schwert" erschienen. Der kleine Verlag in Mannheim begann seinen Weg mit inzwischen sehr populären Rollenspielen aus der "Welt der Dunkelheit", hat aber inzwischen auch eine Reihe von Horror-, SF- und Fantasyromanen aus dem Bereich der "Massenunterhaltung" im Programm, darunter auch die bislang erschienenen Romane von Charlaine Harris. Dieser zweite Roman der Serie um Sookie Stackhouse bietet erneut eine leichte Lektüre. Die Story ist spannender als Teil 1 und erneut ausgesprochen witzig und fesselnd. Ein Roman mit neuen, anderen Geschöpfen der Finsternis und voller überraschender Wendungen, der sich deutlich von den anderen Vertretern des Vampirgenres abhebt. Man kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Bill und Sookie weitergehen wird.
Als ausgesprochen nervig empfand ich jedoch erneut den wenig professionellen Satz (ständig wird der Satzspiegel nicht eingehalten, um so Hurenkinder und Schusterjungen zu umgehen; dazu gibt es jedoch auch andere Lösungen!) und die teilweise nachlässige Korrektur - falls ich mich nicht irre, war nicht einer der abführenden Anführungszeichen und der Apostrophen korrekt. Die Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler nahmen zum Ende hin deutlich zu!