Helen Fielding: Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns


Bridget Jones ist es zwar gelungen, ihren Märchenprinzen zu bekommen, aber schneller als erwartet kehrt der Alltag ein: Mark Darcy ist ein Ordnungsfanatiker (jedenfalls im Vergleich zu Bridget), wählt die Torys und wird dann auch noch von einer dünnen, langbeinigen Schönheit namens Rebecca umgarnt. Diese tut alles, um Bridget - die immer noch mit ihren Pfunden, Alkohol und Zigaretten kämpft - und einen ahnungslosen Mark auseinanderzubringen. Ihre Intrigen haben Erfolg, und die beiden trennen sich.

Doch das ist nicht alles, was Bridgets Leben durcheinanderwirbelt: Ihre Mutter verreist wieder einmal ohne ihren Vater und bringt einen dunkelhäutigen Kikuyu namens Wellington mit zurück. Der Alkoholismus von Bridgets Vater wird offenbar - und ihre Mutter landet mit ihrer "Selbst-Sucht" in der Psychiatrie.

In ihrem Job sieht Bridget wieder Licht am Ende des Tunnels: Ein Interview mit dem berühmten Schauspieler Colin Firth soll ihr einen neue Stelle einbringen. Doch auch dies endet in einer Katastrophe.

Um dem Ganzen zu entfliehen, reist Bridget mit ihrer Freundin Shazzer nach Thailand. Dort gehen die beiden Singles einem gutaussehenden Mann in den Leim, der Bridget Drogen unterschiebt, woraufhin diese in der Frauenstrafanstalt Bangkok landet. Aber auch dort weiß sich die unschlagbare Optimistin Bridget zu helfen ... und schließlich ist sie auch wieder mit ihrem Prinzen vereint.

Die Fortsetzung des Bestsellers "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück". Wer glaubt, daß der erste Band nicht zu toppen ist, sollte unbedingt die Fortsetzung lesen. Bridget Jones mit ihrem Hang zu Fettnäpfchen erlebt haarsträubende Dinge, die jeder Beschreibung spotten. Hilfe in Liebesdingen sucht sie bei ihren Singlefreunden Tom, Shazzer und Jude, die doch ebenso wie Bridget immer wieder selbst in die gleichen Fettnäpfchen treten, die das (Beziehungs-)Leben für Singles bereithält. Aber auch Bridgets Hang zu Ratgebern mit so blumigen Titeln wie "Baggern mit Buddha", "Flirten mit dem Koran" oder "Christus kam nur bis Aprodite" sorgt für Gelächter. Umschlagbar aber ihr Interview mit Colin Firth, dem Hauptdarsteller von Bridgets Lieblingsfilm "Stolz und Vorurteil" - aber auch von "Schokolade zum Frühstück" - da bleibt kein Auge trocken. Fazit: Ein absolutes Muß!